IKEA: Strahlkraft für Städtebau und Mobilität

IKEA: Strahlkraft für Städtebau und Mobilität

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An der Technischen Universität München sprach IKEA-Deutschland Geschäftsführer Johannes Ferber über die Expansion in Deutschland im Fokus von Städtebau und Mobilität.

Gleich zu Beginn des öffentlichen Kolloquiums stellte Ferber fest, dass eine ausreichende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehrs eine grundlegende Voraussetzung für die Ansiedlung eines IKEA Einrichtungsmarktes ist. Dies gelte sowohl für Häuser im städtischen Bereich als auch fur Filialen auf der „grünen Wiese „. IKEA beteiligt sich deshalb an vielen Standorten am Bau und Betrieb von Bus- oder Bahnlinien. Im Durchschnitt kommen rund 20 Prozent der Käufer mit dem ÖPNV.

Eine große Ausnahme ist die Filiale in Hamburg Altona: Hier beträgt der ÖPNV-Anteil 85 Prozent. Mit diesem Standort ist IKEA erstmals in eine direkte Innenstadtlage gezogen, ein bisher einmaliges Referenzprojekt des Unternehmens. Die Resonanz vor Ort ist sehr gut – mit der Eröffnung von IKEA ging ein Aufschwung für die lokale Wirtschaft einher. Hamburgs Bürger haben sich 2007 bei einem Bürgerentscheid mit 77  Prozent deutlich für Ikea ausgesprochen.